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Wohngemeinschaft: Wir sind schon mal angefangen!

Unser Vorstandsmitglied Erich Derks hat schon einmal im kleineren Maßstab mit einer InklusionsWohngemeinschaft begonnen. Ganz im Sinne unseres Vereins: generationsübergreifend – sozial – nachhaltig – von der Zukunft geleitet. Hier sein erster Erfahrungsbericht:

Zimmer frei!

Mit anderen zusammen wohnen geht auf vielfältige Weise. Da in unserem gemieteten Haus in Lauf noch 2 Zimmer frei waren, haben wir uns entschieden, vorübergehend neue Mitbewohner in unserer dreiköpfigen Familie aufzunehmen. Dazu haben wir eine zweisprachige Anzeige auf Englisch und Deutsch geschaltet.

AbwaschReaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Meist meldeten sich Studenten oder Auszubildende, aber auch Menschen, die schon längere Zeit im Arbeitsleben stehen und nicht alleine wohnen wollen. Unsere Entscheidung fiel letztlich auf eine Studentin aus England, die in einem Unternehmen in der Nähe ein Praktikum absolviert, da sie Ihre Deutschkenntnisse verbessern will und einen Mann aus Lettland der in Nürnberg arbeitet.

Jetzt wurde es richtig aufregend! Schnell, bevor die beiden einziehen, noch die Zimmer vorbereiten, die Wände streichen, Möbel kaufen, alles schön herrichten. Haben wir alles richtig gemacht? Haben wir an alles gedacht? Wie wird es Ihnen gefallen? Und vor allem: Wie wird das nach vielen Jahren „klassichem“ Familienleben zu dritt nun in der neuen Wohngemeinschaft zu fünft funktionieren?

Wohin mit dem Autoschlüssel?

Auf einmal stellen sich ganz neue Fragen, jetzt da für uns fremde Menschen ins unser Haus einziehen: Wo lege ich denn den Autoschlüssel und die Geldbörse hin? Kann ich mein Notebook sorglos im Wohnzimmer stehen lassen und was ist mit all meinen geschäftlichen Unterlagen?

Autoschlüssel

Kann ich denn überhaupt noch im meinem Wohnzimmer gemütlich sitzen und den Feierabend genießen? Und wie wird das in der Küche funktionieren? Vom Bad ganz zu schweigen. Ja, das kennen wir noch aus unseren Studentenzeiten. Da gab es leider oft Stress. Zum Glück haben wir zwei Bäder, also ein Problem weniger. Aber so schnell die Fragen kamen, so schnell sind sie auch wieder verfolgen als der Einzug dann endlich so weit war: Die junge Engländerin wurde von uns am Flughafen abgeholt. Der Mann aus Lettland, ist bereits am Tag zuvor mit seinen Sachen angekommen.

Abwasch auf Englisch und Begeisterung für Deutschland

Fußball-Weltmeisterschaft

Nun wohnen wir schon seit über 3 Wochen zusammen. Was sollen wir sagen? Es funktioniert super! Zugegeben: nicht immer, aber meistens. Was für tolle Gespräche wir führen. Wie faszinierend ist es, zu erfahren, wie eine Engländerin und ein Lette auf uns Deutsche schauen. Toll, wie sie sich während der Fußball-Weltmeisterschaft begeistern und sich deutsche Flaggen kaufen.

Und was es doch für unterschiedliche Koch- und Essgewohnheiten gibt! Ganz zu schweigen von den für uns zum Teil doch noch ungewohnten Form, den Abwasch in England zu erledigen.

Inklusions-Wohngemeinschaften erweitert den Blick

Wir erleben das alles als Bereicherung, als spannend und herausfordernd, sich auf fremde Menschen einzulassen, mit ihnen die Wohnung zu teilen, gemeinsam zu essen, Sichtweisen auszutauschen und so den Blick zu erweitern.

Wir werden berichten wie es weiter geht!

E-Mobility-Tag in Lauf an der Pegnitz

Elektromobilität  auf zwei Rädern

e-bike, pedelec, akku, fahrrad, mountainbikeE-Mobility im Sinne von Elektromobilität ist in diesem Jahr zum zweiten Mal explizit Thema in Lauf an der Pegnitz.

Die Stadt Lauf lädt ein und Fahrradhändler aus der Region zeigen am 26. Apriil 2014 von 09.30 Uhr bis 14.00 Uhr auf dem Marktplatz neue und bewährte Modelle von Pedelecs über E-Bikes bis E-Roller. Die Städtischen Werke und MitarbeiterInnen der Stadt Lauf beantworten Fragen und helfen in Sachen Fördermöglichkeiten.

Gemeinschaftswohnprojekt investiert in gemeinsame E-Mobility

So oder ähnlich könnte eine Schlagzeile lauten, die gemeinschaftlich genutze E-Mobility in Lauf ankündigt. Was genau im geplanten Wohnprojekt umgesetzt werden kann und wie der Verein Gemeinschaft leben in Lauf e. V. das Thema Elektromobilität gestalten wird, ist noch offen. Sicher ist, diese Formen von E-Mobility sind nachhaltig und von der Zukunft geleitet, also ganz im Sinne der Vision des Gemeinschaftsprojekts.

Sie können mitgestalten. Was meinen Sie kann sofort umgesetzt werden? Und was braucht vielleicht noch genauere Betrachtung und Weiterentwicklung? Schreiben Sie uns einen Kommentar oder kommen Sie mit uns direkt ins Gespräch.

Fernsehtipps: Energiewende und mehr

Wir empfehlen Ihnen folgende Reportagen und freuen uns auf regen Gesprächsaustausch und heiße Diskussionen zu diesen und weiteren Themen, mit uns im Verein.

  • Mo. 07.04. 15:30 Uhr EinsPlus
    Nano-Spezial: „Vielfalt leben – Inklusion im Alltag“
  • Mo 07.04. 22 Uhr NDR
    Kostenfalle Pflege
  • Fr. 11.04. 21:00 Uhr 3sat
    Makro: „Rolle rückwärts bei der Energiewende?“
  • Fr. 11.04. 23:00 Uhr BR-alpha
    „Kurzschluss – Energiewende ohne Saft“
  • Sa. 12.04. 15:30 Uhr Das Erste
    Altenpflege im Akkord
  • So. 13.04. 18:00 Uhr ZDF
    Teurer Strom – Die Bürger und die Energiewende
  • Di. 15.04. 22:00 Uhr Arte
    Solidarität – ein Auslaufmodell?
  • Do. 17.04. 17:30 Uhr n-tv
    Faszination Energiewende – Eine Generation denkt um
  • Do. 24.04. 21:45 Uhr Discovery Channel
    Ecopolis – Die Stadt der Zukunft

Was meint der Begriff Energiewende?

„Als Energiewende wird die Realisierung einer nachhaltigeren Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität mit erneuerbaren Energien bezeichnet. Zu diesen zählen Windenergie, Sonnenenergie (Solarthermie, Photovoltaik), Meeresenergie, Bioenergie (einschließlich Energie aus Deponiegas und Klärgas), Hydroenergie und Erdwärme.“

Gemeinsame Mediennutzung

Wie nutzen wir das Fernsehen? Eine Analyse zum Thema „Fernsehen in Gemeinschaft“ von Bernhard Kessler und Thomas Kupferschmitt zeigt unter anderem, dass die gemeinschaftliche Fernsehnutzung mehr und mehr zurück geht. Eine kurze Zusammenfassung der Studie sowie den vollen Text können Sie hier einsehen: http://www.media-perspektiven.de.

Was meinen Sie dazu? Macht gemeinsame Mediennutzung Sinn? Braucht das Wohnprojekt in Lauf an der Pegnitz ein Fernsehzimmer, eine Gemeinschaftsbilbliothek, einen Saal für großes Kino? Schreiben Sie uns Ihren Kommentar. Wir sind neugierig und freuen uns über zukunftsweisende Ideen und Erfahrungsberichte aus anderen gemeinschaftlichen Wohnformen. Die Kontaktaufnahme mit uns ist ganz einfach.

 

Zitiert von der Seite „Share Economy“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Februar 2014, 10:12 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Share_Economy&oldid=127793079 (Abgerufen: 30. März 2014, 17:34 UTC)

Coworking Lauf – zusammen arbeiten

Wäre es nicht schön, mehr zusammen zu arbeiten?

Auf der Suche nach Coworking in Lauf an der Pegnitz nicht fündig geworden? Im Verzeichnis der Coworking-Spaces und der Suche bei Coworking News tauchen in der Tat noch keine Laufer Adressen auf. Das Wohnprojekt des Vereins Gemeinschaft leben in Lauf e.V. möchte das ändern. Hier haben sich engagierte LauferInnen zusammen getan, um Raum für neue Arbeitsformen zu schaffen.

Coworking oder co-working – zwei Sprachen zwei Schreibweisen

Coworking, englisch ‚Co-working‚ bedeutet ‚zusammen arbeiten‘. Wikipedia spricht von einem „sich seit einigen Jahren abzeichnenden Trend … für Freiberufler, Kreative, kleinere Startups oder digitale Nomaden, die unabhängig voneinander agieren oder in unterschiedlichen Firmen und Projekten aktiv sind.“ Diese „arbeiten in meist größeren Räumen zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren.

„Das gemeinschaftlichen Wohnprojekt will Raum für Coworking schaffen, Arbeitsplätze mit  IT-/Kommunikations-Infrastruktur genauso wie Seminar-/Besprechungsräume und  Werkstätten. Noch können Sie aktiv mitgestalten. Das Projekt freut sich über Ihre Wünsche für Lauf in Form eines Kommentars oder per Kontaktaufnahme.

Coworking in kleineren Städten

Einer weltweiten Studie von Deskmag zufolge sind „Coworking Spaces in kleinen Städten viel jünger als in den großen Städten, aber sie werden in kürzerer Zeit gebaut. Tendenziell gilt, je kleiner die Stadt, desto kleiner der Raum und je bekannter die Namen der anderen Coworker am Ort. Trotz des starken Anstiegs der Zahl ländlicher Coworking Spaces, sind sie oft einziger Ort in der weiteren Region. Mitarbeiter in diesen Räumen sind daher treuer.“

 

Zitiert von der Seite „Share Economy“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Februar 2014, 10:12 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Share_Economy&oldid=127793079 (Abgerufen: 30. März 2014, 17:34 UTC)

 

Fernsehtipps: Share Economy und Ressourcenteilung

Gemeinschaft leben in Lauf e.V. ist auf der Höhe der Zeit, wie der Blick in das aktuelle Fernsehprogramm zeigt. Das Wohnprojekt gibt Antworten auf neu diskutierte Begriffe von Share Economy, über Ressourcenteilung bis Mobilität der Zukunft.

Wir empfehlen Ihnen folgende Reportagen und freuen uns auf regen Gesprächsaustausch und heiße Diskussionen zu diesen und weiteren Themen, beispielsweise bei einem der nächsten Treffen in Verein oder Wohnprojekt:

  • 18.02.2014, 22:25 Uhr, 3SAT: “Wem gehört die Welt”
  • 20.02.2014, 20:15 Uhr, 3SAT: “Mein Auto, kein Auto!”
  • 20.02.2014, 21:00 Uhr, 3SAT: Scobel “Gemeingüter”