Nachdenkliches (WIR-Prozess)

Resümée über das WIR-Prozess-Wochenende

Eine Gruppe vom Verein „Gemeinsam leben in Lauf“ verbrachte gemeinsam das Wochenende vom 16. bis 19. Januar 2015 im Seminarhaus Deinsdorf . (Angeregt und initiiert wurde es dankenswerter Weise vom Vereinsvorstand Erich Carl Derks, der die Kontakte herstellte.) In dem alten, renovierten Bauernhaus mit toller Atmosphäre konnte man sich wohl fühlen. Das vegetarische Essen war ausgesprochen lecker und frisch zubereitet.Deinsdorf

Der Wir-Prozess wurde nach der Methode von Scott Peck (Informationen im Internet oder in seinem Buch) gestaltet, die Teilnehmer wurden durch Wolfgang und Judith vom Wohnprojekt Tempelhof, Crailsheim, eingeführt und begleitet. Der Gruppenprozess verläuft ohne Leitung, wurde aber an diesem Wochenende durch die Beiden gecoacht.
Es gibt Gesprächsregeln, für den Wir-Prozess, hier einige Beispiele:

  • Jeder geht von sich selbst aus
  • Bei den Gesprächsbeiträgen nennt jeder seinen Namen am Anfang
  • Es wird in der Ich-Form gesprochen
  • Es gibt einen Gong zu Achtsamkeit, denn jeder anschlagen kann, wenn ‚es zu schnell geht‘
  • Stille wird respektiert
  • Es wird niemand ausgeschlossen
  • Sei pünktlich
  • Jeder ist für seinen eigenen Prozess selbst verantwortlich

Es fanden jedoch auch Übungen in Bewegung statt, bei denen man mit verschiedenen Personen in Kontakt trat, z.B. mit den Augen Kontakt aufnehmen, dem anderen sagen, was man an ihm schätzt, oder was einem nicht gut gefällt.
Ziel des Wir-Prozesses ist es, eine tragfähige Verbindung und Nähe zu schaffen und damit Verbindlichkeit zu Einzelnen und zur Gruppe herzustellen.
Der Wir-Prozess soll fortgesetzt werden. Die Gesprächsregeln sollen auch bei den monatlichen Treffen der Vereinsmitglieder beachtet werden. Eine weitere Begleitung durch die Coaches wird angeraten.

(Aufgeschrieben durch Dagmar Schuster nach einem Bericht von Erika Vogel.)

 

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